BMBF Förderzusage Forschungsverbund zum Post-COVID Syndrom

Der Forschungsverbund zur Untersuchung der Post-COVID assoziierten Immundysfunktion – unter der Leitung von Frau Prof. Barbara Schmidt – ist eines von 10 Forschungsvorhaben, die das BMBF (mit insgesamt 6,5 Millionen €) zur Erforschung der Langzeitfolgen von Covid-19 fördert.

Vieles deutet darauf hin, dass eine vom Virus ausgelöste Fehlfunktion des Immunsystems eine zentrale Rolle beim Post-COVID Syndrom spielt. Um diesen Zusammenhang wissenschaftlich zu analysieren, haben die Universitätskliniken in Homburg, Regensburg und Dresden spezialisierte Post-COVID-Ambulanzen eingerichtet. Diese beobachten sowohl
Patientinnen und Patienten als auch eine symptomfreie Kontrollgruppe. Dabei untersuchen die Forschenden z. B., wie die klinischen Daten mit dem Auftreten bestimmter Substanzen im Blut zusammenhängen, die das Immunsystem beeinflussen. Das Projekt soll neue Ansatzpunkte für die Diagnostik und Therapie des schweren Post-COVID-Syndroms identifizieren